Sandpapier

Der Mund des Morgens redet in die Leere des Hauses.

Er berührt die Magie des Olivenbaumes

und die Gesänge der Bilder an den Wänden.

Ich bin mit der Stille verabredet. Sie ist meine Freundin

und riecht nach Lavendel wie die Seife im Bad.

Ich gehe den Weg zurück,

an den Anfang der Gerüche.

Sie sind salzig und herb wie die des Meeres.

Ich bin gestrandet und liege auf grünen Scherben.

Erzählt der Geruch. Weißes Blut rinnt über den Sand meiner Seele seither.

Ich streue den Sand auf das Papier, das die Schmetterlinge bewachen.

 

Kerstin Fischer

 

 

 

 

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